Events auf Schloss Beucha

TheaterPACK – Pension Schöller

Freitag, 17. Juli 2026, 19 Uhr

Komödie von Wilhelm Jacoby/Carl Laufs

Pensionär Philipp Klapproth steht der Sinn nach spektakulären Erlebnissen in der Großstadt, mit denen er daheim am Provinz-Stammtisch glänzen kann. Als ihm zu Ohren kommt, welch extravagante Erfahrung Soireen in einer Nervenheilanstalt seien, bittet er seinen Neffen Alfred, ihn zu einer solchen zu bringen.Alfred, dessen geschäftliche Pläne von der finanziellen Gunst des wohlhabenden Onkels abhängen, hat keinen Schimmer, wie er das bewerkstelligen soll, und wendet sich hilfesuchend an seinen Freund Kissling. Der hat die rettende Idee: die Pension Schöller für das Gewünschte auszugeben. Deren Gäste seien zwar nicht geisteskrank, jedoch allesamt derart spleenig, dass sie mühelos als Irre durchgehen könnten.


So finden sich die drei also auf einem Gesellschaftsabend in bewusster Familienpension wieder und sowohl Klapproths „Fehlinterpretation“ des Geschehens als auch die durchaus schrägen Marotten der Pensionsgäste entfachen ein Feuerwerk absurdester Situationen. Inmitten des Panoptikums vermeintlicher Anstaltsinsassen – vom Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler über den cholerischen Major im Ruhestand bis zur dramasüchtigen Schriftstellerin – ist Klapproth hin- und hergerissen zwischen höchstem Amüsement und blanker Angst.Hochzufrieden kehrt er heim – nicht ahnend, dass das letzte Kapitel seines Großstadtabenteuers ihm noch bevorsteht …

Tickets an der Abendkasse

Schüller /Lee /Williams – 3 internationale Singer/Songwriter

Montag, 20. Juli 2026, 19.30 Uhr

Seit 35 Jahren gehen Musiker unterschiedlicher Genres und Besetzungen – Liedermacher, Chansoninterpreten, Singer/Songwriter, Folk- und Rockpoeten, Newcomer und Etablierte auf gemeinsame Liedertour.

In diesem Sommer treffen mit dem Leipziger Liedermacher Ralph Schüller (Jg.´68), dem Rock-Gitarristen mit chinesischen Wurzeln Lee Olivér (Jg.´88) aus Budapest und dem Folkmusiker Robert Williams (Jg.´50) aus Chicago drei Singer/Songwriter aus drei Ländern zu gemeinsamen Konzerten auf einer Bühne aufeinander – drei Musiker-Generationen, drei verschiedene Handschriften, Erfahrungen, Ansichten und Erwartungen. Und so unterhalten sich die drei sehr unterschiedlichen Interpreten mit ihren Liedern musikalisch und kommentieren und begleiten sich dabei gegenseitig.

Für die Interpreten und das Publikum ein einmaliges Konzerterlebnis für Kopf und Herz.

ANDREAS ALBRECHT – Nach außen, nach innen

Montag, 10. August 2026, 19.30 Uhr

Klare Konzepte sind eine Stärke des Berliner Liedermachers, Sängers, Pianisten, Schlagzeuger und vielbeschäftigten Musikproduzenten (Silberblick Musik) mit eigenem Tonstudio in Weißensee. 2012 malte er ein Jahr lang jeden Tag ein Bild als lebendigen Kunstkalender. Einmal brachte er eine Doppelveröffentlichung heraus, ein Musikalbum mit Band, eins allein am Klavier eingespielt. Ein anderes Mal kombinierte er das und spielte ein Bandalbum komplett allein ein.

Auch in seinem aktuellen Programm bringt er wieder zwei Welten zusammen: zwei Welten, wie sie selten unterschiedlicher geklungen haben. Eine schaut auf das, was in den letzten Jahren um ihn herum passierte; die andere zieht sich ins Private zurück. „Nach außen, nach innen“ geht auf dezidiert getrennte Seiten. Ein Konzept, das zwei komplett unterschiedliche Stimmungen nebeneinanderstellt und somit auch miteinander korrespondieren lässt.

Auf der eher kampflustigen Außen-Seite, die hörbar Spaß an der Ironie hat, singt Andreas Albrecht unter anderem aus der Perspektive von Querdenkern und Klimawandelleugnern, entlarvt dabei wie nebenbei manch krude Weltsicht, die sich seit Corona und anderen Krisen in die Öffentlichkeit gewagt hat. Innen begleiten wir Albrecht in die Gedanken eines jungen Vaters, der er selbst erst geworden ist. Da ist er ganz Poet, stromert durch „Schlaflosland“ und „Treibholzzeit“, erinnert sich auch ans eigene Kindsein. Dabei schöpft der Multiinstrumentalist abwechslungsreich und mit großer Energie aus seinem umfangreichen musikalischen Erfahrungsschatz.

www.andreasalbrecht.com